Carl Meredith Allen (alias Carlos Miguel Allende)

Über den ominösen Briefschreiber Carl M. Allen, alias Carlos Miguel Allende, ist wenig bekannt. Es gab viele Versuche diesen Mann aufzuspüren, jedoch gelang dies angeblich nur wenigen Menschen. Die Autoren Charles Berlitz und William Moore behaupteten in ihrem Buch "Das Philadelphia Experiment" Allen ausfindig gemacht und ein ausgiebiges Interview mit ihm geführt zu haben, bei dem allerdings nicht viele weitere Einzelheiten zutage kamen, als bereits aus Jessups Briefen bekannt waren. Er soll sehr zurückgezogen leben und sehr misstrauisch und vorsichtig sein.
In einem seiner Briefe an Morris K. Jessup gab Allen die Adresse RD # 1, Box 223, New Kensington / PA an, unter der sich laut Nachforschungen angeblich nur ein leeres Farmhaus befinden soll. Jedoch fand Robert A. Goerman später heraus, dass die Familie Allen unter Harold Allen, Carl Allens Vater, das Haus auch noch Jahre später besaß. 

Allen ist eine rätselhafte Person, welcher angeblich mehrere Pseudonyme besitzt. Er wurde am 31. Mai 1925 in Springdale, Pennsylvania, als das jüngste von fünf Kindern - drei Brüder: Frank, Donald u. Randolph, sowie eine Schwester: Sarah - geboren und besaß einen irischen Vater und eine Zigeunermutter. Am 14. Juli 1942 trat er dem US Marine Corps bei und wurde am 21. Mai 1943 entlassen. Schließlich heuerte er im Juli 1943 bei der Handelsmarine an, in welcher er bis Oktober 1952 diente. Nachdem er die Handelsmarine verließ, galt er als Herumtreiber. Einige Berichte sagen aus, er habe Kontakte zu Dr. Edward U. Condon von der Colorado University gehabt, welcher als Leiter des Condon UFO-Forschungsprojektes fungierte. Diese Gerüchte wurden allerdings niemals bestätigt.
Allens Behauptung zur Folge entwickelte ein gewisser Dr. Franklin Reno im Jahr 1943 eine Anwendung von Einsteins Einheitlicher Feldtheorie, welche die US Marine zu einem Experiment nutzte, in dem die USS Eldridge mitsamt der kompletten Crew unsichtbar gemacht worden sein soll. Dieser Versuch soll im Jahre 1943 an der Küste durchgeführt worden sein und von Allen an Bord des Handelsschiffes SS Andrew Furuseth beobachtet worden sein.
Die Furuseth war angeblich ein Begleitschiff der USS Eldridge während das Experiment durchgeführt wurde. Das macht Carl Allen zum vermeintlichen Augenzeugen des Philadelphia Experiments.

Während einer Promotionstour des Morris K. Jessup bezüglich seines Ufo-Buchs "The Case for the UFO" kontaktierte Carl Allen Jessup 1956 mehrmals schriftlich (Briefe hier lesen). Carl Allen schickte dem Office of Naval Research (ONR) eine Ausgabe des Buches "The Case for the UFO" (abgesandt in Seminole / Texas), in dem er höchst interessante handschriftliche Bemerkungen technischen Inhalts machte. Beim ONR gelangte das Buch zunächst in die Hände von Major Darrell Ritter, der dann das Interesse von Captain Sidney Sherby und Commander George Hoover, Offizier für Spezialprojekte, weckte.
Jessup wurde dann von Hoover kontaktierte, der sich auffällig dafür interessierte.
Im Auftrag Hoovers und Sherbys kopierte die Varo Manufacturing Company Jessups Buch mit den Randbemerkungen Allens in kleiner Stückzahl - 127 mal.

Carl Allen trieb sich jahrelang mit unbekannten Aufenthalten und ohne Kontakt zu seiner Familie herum. Etwa 1983 tauchte er dann in Denver auf, wo die Wissenschaftsjournalistin Linda Strand ihn interviewte und fotografierte. Sie beschrieb ihn als seltsamen Menschen, einen typischen Ziellosen, der Bizzares von sich gab und einige Randbemerkungen in ihr Exemplar des Berlitz-Moore-Buches kritzelte, bevor er wieder verschwand.

 

Morris K. Jessup

Dr. Morris K. Jessup: Astronom, Schriftsteller und Researcher lehrte in den zwanziger Jahren an der Drake University in Iowa und an der Universität von Michigan. Während seiner Promotion in Astrophysik entwickelte er Forschungsprojekte, welche zur Entdeckung mehrerer Doppelsterne führten. Diese Promotion ist allerdings nirgendwo dokumentiert worden.
Jessup untersuchte lange Zeit die Ruinen der Mayas und Inkas in Südamerika.

Insgesamt schrieb Jessup vier Büchern, welche sich allesamt mit dem Thema UFO auseinandersetzen. 
Das populärstes Buch von Morris Jessup war "The Case for the UFO", welches 1955 in New York veröffentlicht wurde. Jessup beschwört darin die Leser auf ihre politischen Vertreter Druck auszuüben, um sie zu bewegen, sich für die Forschung an der Einheitlichen Feldtheorie einzusetzen. Mit diesem Problem beschäftigte sich Albert Einstein während seiner letzten 20 Lebensjahre ohne ein endgültiges Ergebnis vorweisen zu können. Jessup glaubte, dass dies den Schlüssel zur Antriebstechnologie der UFO's lieferte und somit das Reisen in ferne Welten ermögliche.
Während einer Promotionstour für dieses Ufo-Buch kontaktierte ihn Carl Allen mehrmals schriftlich. In den Briefen beschreibt er Jessup das Philadelphia Experiment im Detail:

"Die Seemänner an Bord 'frierten' während des Experiments plötzlich ein und verblassten allmählich. Das 'Einfrieren' war praktisch ein in der Zeit stehen bleiben. Sobald ein Seemann eingefroren war, konnte man ihn aus seiner misslichen Lage nur befreien, in dem man ihn mit der Hand berührte. Also Hautkontakt ausübte.
Manchmal gingen aber auch diese Rettungsversuche fürchterlich schief. Und die Matrosen fingen zu brennen an - das 'Phänomen der spontanen Selbstverbrennung' trat ein. Ein Matrose, der durch eine Wand ging, verschwand für immer..."

Carl Allen schickte dem Office of Naval Research (ONR) eine Ausgabe des Buches "The Case for the UFO", in dem er höchst interessante handschriftliche Bemerkungen technischen Inhalts machte. Beim ONR gelangte das Buch zunächst in die Hände von Major Darrell Ritter, der dann das Interesse von Captain Sidney Sherby und Commander George Hoover, Offizier für Spezialprojekte, weckte.
Jessup wurde dann von Hoover kontaktierte, der sich auffällig dafür interessierte.
Im Auftrag Hoovers und Sherbys kopierte die Varo Manufacturing Company Jessups Buch mit den Randbemerkungen Allens in kleiner Stückzahl - 127 mal.

Jessup intensivierte seine Nachforschungen in Sachen Philadelphia Experiment. Als die Navy ihn im Jahr 1956 nach Washington ins Büro des ONR zu einem Gespräch einlud, bestätigte sie angeblich das tatsächliche Stattfinden des Experiments - so jedenfalls ein Freund Jessups.

In der Nacht des 20. April 1959 wurde Jessup im Dade County Park, Kalifornien, tot am Steuer seines Wagens aufgefunden. An diesem Abend wollte er eigentlich zu einer Valentines-Dinner-Party. Laut offiziellen Polizeibericht hatte Jessup Selbstmord durch Kohlendioxid-Vergiftung begangen in dem er die Autoabgase in den Innenraum seines Wagens leitete - vorher hatte er große Mengen Alkohol zusich genommen. Man fand keinen Abschiedsbrief.

 

Townsend Brown

Townsend Brown führte anfänglich Experimente mit einer Coolidge-Röhre durch, um festzustellen, ob die von der Röhre ausgehenden Strahlen irgendeine nutzbare Kraft ausüben. Er montierte seine Coolidge-Röhre in extrem empfindlicher Balance und begann, sie auf Resultate zu testen.
Dabei stellte er fest (was allerdings nichts mit den Röntgenstrahlen der Coolidge-Röhre zu tun hatte), dass die Röhre beim einschalten eine Bewegung auszuführen schien, - eine Art Schub, gerade so, als versuche der Apparat sich fortzubewegen. Die hohe Spannung erzeugte diesen Effekt. Er entwickelte dann ein Gerät namens "Gravitor".
Erst sein späterer Professor Dr. Paul Bielfeld zeigte großes Interesse an Browns Entdeckung und Forschung, das war 1923.
Beide experimentierten nun gemeinsam mit geladenen elektrischen Kondensatoren und entwickelten ein physikalisches Prinzip, den Bielefeld-Brown Effekt.
Im Grunde war dieser "Effekt" die beobachtete Tendenz eines hochgeladenen elektrischen Kondensators, eine Bewegung in Richtung auf seinen Pol auszuführen. Die Überlegungen gingen dahin, dass man die Gravitation manipulieren könne.
Später arbeitete Brown als Spezialist für Strahlung, Feldphysik und Spektroskopie am Naval Research Laboratoy in Washington, D.C. 1932 war er Stabsphysiker bei der Internationalen Schwerkraft-Expedition des US-Marineministeriums zu den Westindischen Inseln.
Danach arbeitete er für die Navy. Sein Interesse galt auch dem Hochvakuum.
Es gehen Gerüchte um, dass Brown an Projekten arbeitete, die später in dem sogenannten Philadelphia-Experiment gipfelten.
*

* Quelle: Berlitz/Moore "Das Philadelphia Experiment" 1979 im Paul Zsolnay Verlag



Der Bielefeld-Brown-Effekt

 

Nikola Tesla

Dr. Nicola Tesla war ein Genie. Er soll während des zweiten Weltkriegs für die US-Navy am "Projekt Rainbow" alias "Philadelphia Experiment" gearbeitet haben - das Ziel des Projektes war es Schiffe für das feindliche Radarsystem unsichtbar zu machen.

Tesla wollte angeblich das Projekt nicht weiterführen, als ihn die Navy drängte die Versuchsanordnungen mit einer Crew an Bord durchzuführen. Er gab zu bedenken, dass keiner der anwesenden Wissenschaftler wisse, was mit den Personen an Bord passieren würde.
Er bat um mehr Zeit - die Navy verweigerte, schließlich wollte man die Technologie noch im zweiten Weltkrieg einsetzen. Also wurde der erste Test unter der Leitung Teslas im März 1942 durchgeführt. Interessanterweise tat sich aber gar nichts, als Tesla die Hebel drückte. 

Am 7. Januar 1943 wurde Nicola Tesla tot in seinem New Yorker Hotelzimmer aufgefunden - zehn Monate nachdem er der Navy den Rücken gekehrt hatte!

 

© 2002 by Torsten Migge, Grenzwissenschafts- und Geschichtsforschung.

 

 

Home  |  Prähistorie  |  UFO`s Philadelphia Experiment  |  Tunguska  |  Berichte  |  Astronomie  |  Raumfahrt  |  Esoterik Bilder  ]
Vorwort  |  Links  |  Forum  |  Gästebuch  |  Awards  |  Impressum  |  Sitemap  |  Webringe  ]